Die verschönte Realität

Allein in den letzten Monaten sind viele Menschen ums Leben gekommen. Dazu kursiert derzeit ein Bild auf der sozialen Medienplattform Facebook, dass den Titel „Berichterstattung in Deutschland“ trägt (Bild). Auf diesem Bild wird sarkastisch die lückenhafte Berichterstattung der deutschen Presse und Medienvertreter angemahnt. Aber wie steht es wirklich mit den Vorwürfen auf diesem Bild ?

Im ersten Textabschnitt bezieht sich der Autor des Bildes auf den Mord am 26.08.2018 in Chemnitz, bei dem 2 Täter einen 35 Jahre alten Familienvater erstochen haben. Die Täter, ein 23 jähriger Syrer und ein 22 Jahre alter Iraker stachen ohne ersichtlichen Grund auf den Mann ein. Aber wie kommt der Autor des Bildes darauf, das es die Justiz bzw. die Presse als eine „normale unpolitische Schlägerei“ ansah ? Nun, das lässt sich von der „Freien Presse“ ableiten, die sich auf die Aussage der Oberstaatsanwältin bezog. Die zuständige Oberstaatsanwältin für diesem Fall teilte der Presse mit, dass man nach gegenwärtigem Ermittlungsstand lediglich eine Belästigung oder ein ausländerfeindliches Motiv als Auslöser der Tat ausschließen kann. Was war also der Grund ? Langeweile, Boshaftigkeit oder religiöser Fanatismus ? Die Antwort kennen nur die Täter. Ob die Täter nun Muslime waren, wurde soweit jedoch nicht veröffentlicht. Es ist zwar aufgrund der Herkunft anzunehmen, aber aussagekräftige Hinweise gibt es dazu nicht. Was machen die (Leit)Medien nun daraus ? Der Mord bzw. Totschlag wurde von der Presse kurz angeschnitten. Darauf folgte jedoch ein Bashing gegen die Menschen, die sich öffentlich empört und geschockt zeigten. So wurde von den Medien eine Hetz und Hass Kampagne los getreten, die alles und jeden Gegner dieser Tat in die rechte Ecke stellte. So berichtete z.B. Focus in einem kurzen Text über die Tat, darunter dann einen größeren Text über den „Tod eines unbescholtenen Menschen, der von rechten Gruppierungen ausgenutzt wird“. Und nicht nur Focus hetzte gegen diese Menschen ! Nein, auch Welt, Taz, FAZ und andere nutzten diese blutrünstige Tat, um gegen die AfD und andere politischen Gemeinschaften zu feuern. Fazit ist, das dieser Abschnitt im Bild sehr ungenau formuliert wurde, jedoch genau dies aufgrund der Berichterstattung in Deutschland einen normalen Bürger annehmen lässt.

Quellen : FreiePresse, Focus, FAZ

Im nächsten Abschnitt des Bildes deutet der Autor auf den Mord (später Körperverletzung mit Todesfolge) an einem 22 jährigen Deutschen in Köthen an, der im September 2018 ereignete. Dabei handelte es sich um 2 streitende Männergruppen, in die das Opfer mit einem Begleiter hinein geriet. Das Opfer wurde schwer verletzt und starb. Aber wieso ist Herzinfarkt die Todesursache ? Die Obduktion des Opfers besagte laut Presse, dass das Opfer nicht durch die Gewalteinwirkung starb, sondern einem darauf folgenden Herzinfarkt. Gut, das sind die Infos der Presse, dessen Wahrheitsgehalt ich nicht prüfen kann. Aber gehen wir mal davon aus, das es so stimmt. Macht es das deshalb weniger schlimm ? Das Opfer erlitt einen schweren Herzinfarkt durch die Verletzungen der Täter und starb. Wo liegt jetzt der Unterschied, ob er direkt durch die Verletzung starb oder sein Herz aufgrund der Verletzung anhielt ? Ganz einfach, das eine wäre nach unserem Gesetz „Totschlag“, das andere „Körperverletzung mit Todesfolge“. Die allgemeine Presse hat sich jedoch bei der Todesfolge auf „Herzinfarkt“ versteift. Es stimmt ja nach dem Resultat der Obduktion, jedoch hat die Presse dabei vergessen zu erwähnen, das der Herzinfarkt aufgrund der massiven Gewalteinwirkung eintrat. Natürlich lies es sich die Presse nicht nehmen, diese Tat zu benutzen, um Gegner der linken Ideologie und betroffene Menschen auf das rechte Gleis abzustellen.

Quelle : Tagesspiegel, Welt

Als 3. Punkt bezieht sich der Autor auf eine der schrecklichsten Taten, die wir in den letzten Jahrzehnten in diesem Land erleben mussten. Im Juli 2019 hat ein Mann aus dem afrikanischen Eritrea einen 8 jährigen Jungen in Frankfurt vor einen Zug gestoßen. Der Junge starb sofort. Laut n-tv fand man Rückstände von Kokain im Blut des Täters, jedoch konnte man nicht mehr feststellen, ob er unter dem Einfluss von Kokain während der Tat stand. Der Täter wurde in einer geschlossene Anstalt für psychisch kranke Menschen unter gebracht. Das schlimme an der ganzen Sache war, das es hätte verhindert werden können, denn nach dem Täter wurde aufgrund von körperlichen Attacken schon in der Schweiz gefahndet. Der Täter flüchtete sich nach Deutschland, da er in der Schweiz aufgrund von Straftaten schon gesucht wurde. Hätten wir eine Kontrolle an den Grenzen, würde der Junge heute noch leben und der Täter wäre schon länger in einer Sicherheitsverwahrung. Im Endeffekt stimmt es soweit, was die Presse veröffentlicht hat. Der Mann war tatsächlich psychisch krank, leidet an Schizophrenie und Paranoia. Die Presse hat nur hierbei auch wieder einen Teil unter den Teppich fallen lassen : Das der Junge noch leben könnte, wenn Merkel nicht die Tore geöffnet hätte.

Quelle : Morgenpost


Im 4. Abschnitt bezieht sich der Autor auf einen der ungewöhnlichsten Tötungsdelikte, die sich seit Beginn der Flüchtlingswelle 2015 ereignete. Ein Jordanier schlachtete auf offener Straße am helllichtem Tag einen Mann mit einem Deko-Schwert. Mehrere Menschen filmten die Tat von ihren Balkonen aus. Der Täter kam Anfang 2015 nach Deutschland. Die Frankfurter Allgemeine bezeichnet in ihrem Bericht die Tat als „Beziehungstat“, da beide in einem Haus wohnten. Der Sprecher der Polizei teilte der F.A.Z. dabei folgendes mit : „Wir vermuten, dass das Motiv in der persönlichen Beziehung zum Opfer liegt, Hinweise auf politische oder religiöse Motive haben wir bislang nicht“. Was die Medien dabei nur gering verdeutlichten : Bei dem Täter kommen Fragen auf, die unbeantwortet bleiben. Er kam vor der Flüchtlingswelle nach Deutschland, reiste dann laut Papieren wieder zurück und kam erneut mit der Flüchtlingswelle zurück nach Deutschland. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellte nie seine wahre Identität fest. Die Frankfurter Allgemeine deutete an, das der Täter polizeibekannt war, gibt jedoch keinerlei Informationen über vergangene Straftaten an.

Quelle : FAZ, Berliner Morgenpost

Im 5. Punkt bezieht sich der Autor des Bildes auf den kürzlichen Vorfall in Limburg. Anfang Oktober 2019 zerrte ein 32 jähriger Syrer einen LKW Fahrer aus der Fahrerkabine und kaperte seinen LKW. Mit dem gekaperten LKW rammte er dann mehrere Fahrzeuge und verletzte mehrere Personen. Die Sicherheitsbehörden stuften die Tat zuerst als Terrorakt ein, was sie kurzerhand jedoch dementierte, da man laut dem hessischen Innenminister Peter Beuth (CDU) keine Verbindungen in die gewaltbereite islamistische Szene fand. Und da kein Terrorakt nachgewiesen werden kann, verkauft die Presse dies blumig als Auffahrunfall mit einem Lastkraftwagen. Aber wie werten wir Bürger sowas ? Halten wir mal die Fakten fest : Ein 32 jähriger Syrer, der laut Focus im Bürgerkrieg für Assad kämpfte, kapert gewaltsam einen LKW und benutzt diesen, um gezielt in eine an einer roten Ampel stehenden Gruppe hinein zu rasen. Wäre der Mann ein Berufskraftfahrer oder wenigstens der eigentliche Fahrer des LKW, könnte ich mir ja noch einen Unfall vorstellen. Aber mit dem gewaltsamen Diebstahl des LKW, dazu noch die Hintergrundinformationen glaube ich nicht an einen Unfall. Aber wie heißt es so schön : Glauben kann man in der Kirche 🙂 Es ist sehr fragwürdig, ob die Presse da eher eine Meinung bilden will, oder ob es um objektiven Journalismus geht.

Quelle : Morgenpost, Focus

Im letzten Punkt bezieht sich der Autor des Bildes auf den aktuellen Vorfall Anfang Oktober 2019 in Halle. Ein Mann schießt vor einer Synagoge wild um sich und tötet dabei 2 Menschen. Es gibt viele Gerüchte und Meinungen zum Täter, jedoch stürzt sich die Presse direkt auf die rechtsextreme Schiene und gibt den linken Ideologen und Parteigegnern das Mittel, dass sie für die kommende Thüringer Wahl gegen die AfD braucht. Wie das sein kann, fragen Sie sich jetzt ? Ja, das habe ich mich auch gefragt. Es war kaum etwas über den Täter bekannt. Es war Anfangs nur bekannt, das er die deutsche Staatsangehörigkeit hat und sich die Waffen für die Tat selbst baute. Die Badische neue Nachrichten berichtete, das er zugab, antisemitisch zu sein, leugnete aber energisch, zu den Rechtsextremisten bzw. Neonazis zu gehören. Er sagte der Polizei, das man auch antisemitisch sein kann, ohne sich im rechten Spektrum zu bewegen. Und trotz dieser Aussage gaben Medien, Presse, Parteigegner und Politiker der AfD eine Mitschuld an der Tat, und feuerten aus allen Rohren gegen die Partei. Damit aber nicht genug, denn die Presse veröffentlichte ein Foto der Tat, die gut in das politische vorgehen der Parteigegner passte : Der Täter, hinter einem Auto mit einem großen AfD Plakat im Bild. Zufall oder gewollt ? Durch die kommenden Wahlen in Thüringen würde ich mal eher auf gewollt tippen. Die ganze Tat war schrecklich, aber sie zeigte auch, wie Presse und Politiker mit der Wahrheit spielen.

Quelle : BNN, Jouwatch, Focus